Vebego Eveline, Sandra En Jacqueline 1 (1)

Drei Schwestern, eine Mentalität: „Nicht reden, sondern anpacken“

Bei Vebego arbeiten Familienmitglieder häufiger zusammen, doch die Geschichte von Jacqueline, Sandra und Eveline hat eine zusätzliche Ebene. Drei Schwestern, viele Jahre gemeinsam am selben Arbeitsplatz, mit denselben Werten und demselben Verantwortungsgefühl. Und wie in jeder echten Familie: mit Höhepunkten, schwierigen Momenten und einer starken Verbindung, die bleibt.

Gemeinsam stark im Krankenhaus

Viele Jahre arbeiteten alle drei Schwestern für Vebego im Maasstad Krankenhaus. Jacqueline und Sandra als Teamleiterinnen, Eveline als stellvertretende Teamleiterin. Inzwischen arbeitet Eveline als Teamleiterin im Erasmus Krankenhaus. „Sandra und ich arbeiten vier Tage die Woche zusammen“, erzählt Jacqueline. „Wir machen wirklich exakt dasselbe, am selben Standort. Man nennt uns hier sogar die siamesischen Zwillinge.“ Sandra lacht: „Und es wird immer schlimmer. Manchmal sagen Leute: ‚Hey, warst du nicht gerade schon hier?‘ Dann muss ich erklären, dass sie meine Schwester gesehen haben.“ Auch als Eveline noch im Maasstad arbeitete, kam es oft zu Verwechslungen. „Ich stand im Aufzug und jemand sagte: ‚Mädel, hast du dir die Haare gefärbt?‘ Sie dachten, ich wäre Eef“, erzählt Jacqueline. Sandra ergänzt: „Und jetzt, wo sie weg ist, fragen Mitarbeitende immer noch: ‚Wie geht’s eigentlich der Rothaarigen?‘“

Wenn Arbeit und Familie zusammenfallen

So viele Jahre gemeinsam zu arbeiten schweißt zusammen, macht Veränderungen aber auch besonders sensibel. Eveline spricht offen über ihren Wechsel. „Ich arbeitete als stellvertretende Teamleiterin im Maasstad Krankenhaus und bekam die Chance, Teamleiterin an einem anderen Standort zu werden. Das war ein schöner Schritt, also habe ich die Gelegenheit ergriffen. Aber es bedeutete auch, meine Schwestern zurückzulassen.“ Für Jacqueline kam das zu einem schwierigen Zeitpunkt. „Grundsätzlich habe ich ihre Entscheidung verstanden, aber das Timing war schrecklich. Mein Mann war krank, unser Kernteam veränderte sich und dann ging sie auch noch. Das hat mich sehr getroffen.“ Sandra wird emotional, wenn sie an diese Zeit zurückdenkt. „Wir brauchten einander einfach. Diese Entscheidung hat uns wirklich erschüttert. Es sind Tränen geflossen - auf allen Seiten. Am Ende brauchten wir Zeit, um alles zu verarbeiten.“ Jacqueline nickt. „Man muss es so sehen: Man arbeitet über 20 Jahre zusammen, man ist Familie, unsere Arbeit ist auch unser Zuhause und unsere Verantwortung. Man muss weitermachen und an einem bestimmten Punkt auch wieder den gesunden Menschenverstand einschalten. Das ist auch unsere Stärke.“

Wärme, Klarheit und kein Drama

Inzwischen haben sich alle Schwestern an die neue Situation gewöhnt. Eveline blickt mit schönen Erinnerungen auf ihre Zeit im Maasstad zurück. „Die meisten Menschen dort arbeiten schon sehr lange zusammen. Es herrscht eine echte Familienatmosphäre - ein warmes Gefühl.“ Sie sagt es ganz direkt: „Bei Vebego ist es einfach. Entweder man arbeitet dort jahrelang - manchmal ein Leben lang - oder nur ganz kurz. Dazwischen gibt es nichts. Man passt oder man passt nicht. Und das merkt man meistens sofort.“ Jacqueline ergänzt: „Hier geht es nicht ums Reden, sondern ums Machen. Gleichwertigkeit ist extrem wichtig. Wenn man sich über andere stellen will, funktioniert das nicht. Es geht um Zusammenhalt. Das ist kein Trick, kein einzelnes Kompliment - es ist ein Gefühl.“

Werte, die zu Hause und bei der Arbeit gleich sind

Die drei Schwestern stammen aus einer warmen Familie, in der man füreinander da ist. Genau diese Mentalität erleben sie auch bei Vebego. „Ich habe es wirklich erlebt, dass zehn Minuten vor Schichtbeginn ganz schnell Ersatz organisiert werden musste“, erzählt Sandra. „Dann reicht ein Anruf und jemand steht da - ohne Murren. Mein Mann findet das immer noch sehr besonders. Vor allem am Wochenende.“ Eveline ergänzt: „Und genau so ist es auch in unserer Familie. Man ist einfach füreinander da.“

Bis zur Rente - und darüber hinaus

Wie lange die Schwestern noch bei Vebego arbeiten werden, wissen sie nicht. Sandra: „Ich bleibe auf diesem Stuhl sitzen, bis ich in Rente gehe - da bin ich mir sicher.“ Jacqueline: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir nicht zusammenarbeiten. Aber eine von uns hört früher auf und die andere macht es zu Ende. Ich bin als junges Mädchen hier angefangen und werde eines Tages als ältere Frau wieder gehen - haha!“ Sie sagt es augenzwinkernd. Aber auch mit Stolz.

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